Wieso du dein erstes Produkt möglichst schnell auf den Amazon Markt bringen musst

Wieso du dein erstes Produkt möglichst schnell auf den Amazon Markt bringen musst

Dieser Beitrag soll dich vorantreiben, möglichst schnell mit deinem ersten Produkt an den Markt zu gehen. Wieso dies aus meiner Sicht so wichtig ist, erfährst du in den nachsten Zeilen.

Logisch, ist auch die Produktrecherche ein wichtiger Bestandteil deiner FBA Reise. Die Produktrecherche ist aber wohl auch die Phase, in welcher 90% aller Leute absaufen und nicht weiterkommen.

Überwindest du diese erste Phase, wachsen deine Erfolgschancen exponentiell! Vielleicht nicht mit dem ersten Produkt, aber definitiv für deine ganze FBA Karriere.

 

Die 80 / 20 Regel: Das Problem der Verliebtheit in dein erstes Produkt

80-20-regel

Die Pareto Regel muss ich dir bestimmt nicht mehr erklären. Wir versuchen mit 20% des Aufwandes, 80% des Erfolges zu erwirtschaften. Dies geht nur, wenn wir an einem Punkt den Schlussstrich ziehen und das Produkt in Auftrag geben. Du musst Mut zur Lücke beweisen, denn alle Folgeprobleme die auftreten werden sind lösbar. Wenn du die Kriterien bei der Produktwahl beachtet hast, dann ist das für den Anfang ausreichend!

In der Produktfinde-, Produktverbesserungs- und Produktdesign-Phase verliert man sich gerne. Es ist immer möglich, dein Produkt und deine Verpackung zu verbessern. Ist es jedoch auch von Anfang an nötig?

Versuche dich kurz zu fassen. Dein erstes Produkt wird vielleicht nicht millionenfach verkauft, und auch wenn, dann kannst du alle Details am Produkt und an der Vermarktung immer noch verbessern, wenn es soweit ist.

 

Dein erstes Produkt wird nicht perfekt sein

Dein erstes “Versand durch Amazon”- Produkt ist nicht dazu gedacht, dir bis ans Ende deiner Karriere ein großes Vermögen zu generieren. Das wär natürlich schön, ist aber unrealistisch. Es geht darum, den Prozess kennen zu lernen und dich mit der Arbeit vertraut zu machen. Es geht darum zu schauen, ob die Projekte finanziell Sinn machen. ABER es geht am meisten darum, ob dir die Arbeit Spaß macht und ob sie in dein Lifestyle-Konzept passen.

Es bringt nämlich wenig, wenn du dir ein System aufbaust, welches dir Arbeit beschert, die du gar nicht gerne machst. Mit deinem ersten Projekt bekommst du einen Einblick, welche Arbeit wirklich ansteht.

Fazit: Egal was du machst, dein erstes FBA Produkt wird dir unglaublich viel über den Prozess, die Arbeit, die Chancen und die Risiken des Amazon FBA’s aufzeigen. Das ist Wissen, welches du in keinem Kurs nur durch Zuhören lernen kannst.

 

Mut zur Lücke: Für vieles bleibt Zeit, während die Ware produziert und versendet wird!

Sobald dein Produkt in Auftrag gegeben ist und die erste Ratenzahlung erfolgt ist hast du Zeit. Viel Zeit!

Während du Wochenlang eifrig alles nach möglichen Produktideen durchforscht hast, hast du nun total viel Zeit, dich um andere Dinge zu kümmern.

Jetzt ist die perfekte Zeit, dein Amazon Seller Central Account aufzusetzen.

Jetzt ist die Zeit, eine Webseite für dein Produkt aufzusetzen.

Jetzt hast du Zeit, dein Amazon Listing vorzubereiten, deine PPC Kampagnen zu strukturieren, dir über die Promotion Gedanken zu machen..

Egal ob du per Flugzeug oder Schiff liefern lässt, die Leadtime ist Minimum 2-3 Wochen.

 

Die Kamikaze Methode

02-07-2015 11-42-10Diese Woche habe ich einen interessanten Beitrag über Will Tjerlund gelesen. Er und sein Bruder haben letztes Jahr Produkte im Wert von 6 Millionen $ US mit Amazon an den Mann gebracht.

Seine Vorgehensweise ist dabei sehr interessant. Er verkauft Produkte, die er gar nicht hat. Schaltet ein Listing auf, bevor er weiß, woher er die Produkte beziehen soll.

Entstehen Verkäufe, so liefert er den Kunden die Produkte von Konkurrenten oder direkt von Herstellern. Natürlich entstehen so Kosten. Diese sind für ihn aber Marktanalyse der Sonderklasse.

Ein interessanter Ansatz, den man meiner Meinung nach besonders bei Low Volume, High Cost Produkten berücksichtigen sollte. Ein weiteres wichtiges Kriterium für ihn ist auch “Low Competition“.

Besser viele Produkte in kleinen Märkten zu verkaufen, als super viele Konkurrenten zu bekämpfen. Das kann ich aus meiner Sicht als Online-Marketer 100% bestätigen.

 

Die Key Learnings beim Sourcen deiner ersten beiden Produkte:

Die allerwichtigsten Kriterien möchte ich hier nochmals betonen:

  1. Das erste Produkt sollte sehr klein und sehr leicht sein.
  2. Die Marge muss gut sein: 25% Produktpreis zu 100% Verkaufspreis sollte erreichbar sein. Also eine 4er Kalkulation!
  3. Such dir die richtige Kategorie: versuch zu Beginn eine einfache Kategorie zu wählen (z.B. Outdoor oder Baby).
  4. Die Nachfrage muss vorhanden sein, Konkurrenten sollten in deiner Nische regelmäßig Produkte verkaufen.
  5. Du musst einen guten Lieferanten finden und eine langanhaltende Partnerschaft anstreben.

 

Weiterkommen dank Community

fb-gruppe Alleine den ganzen FBA Prozess durchzumachen ist unglaublich schwierig und überhaupt nicht nötig. Besonders auf Facebook gibt es sehr viele Leute, die dir weiterhelfen, Infos zusammensuchen und aus Erfahrungen berichten.

Eine gemeinsame freundliche und hilfreiche Arbeitsumgebung ist Gold wert!

Nebst vielen englischsprachigen Gruppen mausert sich unsere Private Label Journey Community zu einer der besten deutschsprachigen Amazon FBA Gruppen.

Wir würden uns freuen, dich in der Gruppe begrüssen zu dürfen. Unter diesem Link kannst du die Mitgliedschaft beantragen. Ich freue mich auf den Austausch!


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2 comments

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  1. Phil
    Phil 6 April, 2016, 16:13

    Hallo GIl und Thomas,

    vielen Dank für eure Anregungen zu dem spannenden Thema. Ich habe viel über die Frage, welche Produkte für den Verkauf über ein Private Label auf Amazon geeignet sind, wie man sie bestellt und positioniert gelesen. Wenn auch mit Arbeit und einer gewissen Risikofreudigkeit verbunden, scheint es nicht sonderlich
    kompliziert zu sein, sein erstes Produkt an den Start zu bringen.

    Was mich bisher aber zurückhält sind folgende Fragen. Zu den Fragen habe ich bei euch und auch wo anders noch (ziemlich) gar keine Diskussionen gefunden, was mich wundert. Und auch im Udemy-Kurs scheint ihr die Fragen nicht zu behandeln, was mich bisher davon abgehalten hat den Kurs zu kaufen. Wenn ihr doch schon Artikel dazu habt, freue ich mich über Links.

    Diese Fragen beschäftigen mich:

    – Woher weiß ich, ob meine Produkte sicher sind. Wie kann ich sicherstellen, dass Produkte, die zum Beispiel mit Lebensmittel in Berührung kommen (zB Backformen) keine giftigen Stoffe abgeben. Wie verhindere ich es, mich in eine unkontrollierbare Haftungsfalle zu begeben?

    – Woher weiß ich, dass meine Produkte tatsächlich die beworbenen Anforderungen erfüllen? Ist meine Backform wirklich BPA-frei? Wie kann ich das feststellen? Oder woher weiß ich, dass 100 % Baumwolle wirklich Baumwolle ist?

    – Verpackungsverordnung: Wer in Deutschland Verpackungen in Umlauf bringt, ist verpflichtet, sie zurückzunehmen. Zur praktikablen Umsetzung gibt es Systeme, wie den Grünen Punkt. Wie geht ihr da ran?

    – Produktkennzeichnungen. Es gibt offenbar verschiedene Kennzeichnungen, die teilweise aufgebracht werden können, teilweise müssen. Habt ihr den Überblick? Wie ist es mit dem CE-Kennzeichen, brauche ich das? Und es gibt ein Original (kurzer Mittelstrich im E) und ein nachgemachtes (Mittelstrich im E ist so lang, wie die anderen beiden Striche). Welche Kennzeichen muss ich anbringen?

    Für mich sind Fragen wie diese untrennbar mit der Produktauswahl und dem Produktdesign verbunden. Ich freue mich über eure Meinungen, Erfahrungen und Hinweise. Und vielleicht ist das Thema gar nicht so heiß, wie ich denke…

    Vielen Dank und schöne Grüße
    Phil

    Reply this comment
    • Philip K.
      Philip K. 6 April, 2016, 22:46

      Hey Phil 😉

      Ich bin zwar nicht Gil und Thomas aber ich kann dir vielleicht trotzdem helfen.

      Welche Zertifikate du benötigst behandeln wir bisher nicht auf dem Blog weil es einfach zu viele Unterschiede in den Produkten gibt und wir da auch keine verbindlichen Aussagen treffen können.

      Grundsätzlich kommst du mit einer Suche bzw neuen Frage in unserer FacebooK Gruppe in Kombination mit Google schon relativ weit. Darüber hinaus solltest du deinen Hersteller drauf ansprechen und auch einfach mal die Verpackung von Konkurrenzprodukten durchlesen.

      Als letzte Stelle würde ich dir einen Anruf bei der SGS oder dem Tüv Rheinland empfehlen die sowohl in China als auch in DE gegen Bezahlung solche Tests anbieten und auch sagen können welches Produkt was braucht.

      Die Verpackungsverordnung ist schnell abgehandelt. Registriere dich einfach beim grünen Punkt oder Google nach “Duales Abfallsystem” und entscheide dich für einen. Da bekommst du ein Zertifikat gegen einen Jahresbeitrag und das wars.

      Die meisten anderen Sachen findest du vermutlich bei uns im ProSeller Kurs wo wir auf den Ablauf, vertriebliche Aspekte usw. im Detail eingehen.

      Ich hoffe das hilft dir schonmal,

      Viel Erfolg

      Philip

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