Amazon Produktfotos – selbst oder nicht selbst? Das ist hier die Frage!

Amazon Produktfotos – selbst oder nicht selbst? Das ist hier die Frage!

Im Ecommerce Bereich und besonders auf Amazon spielen Fotos der Produkte eine bedeutende Rolle. Da der Kunde die Artikel nicht berühren und in die Hand nehmen kann sind detailgetreue Bilder wirklich wichtig für die Conversin Rate. Darüber hinaus kann man als Verkäufer gut mit Lifestyle Bildern arbeiten um das gewünschte Verlangen beim Interessenten zu erzeugen.

Immer häufiger wurde bereits in der Facebook Gruppe diskutiert ob es sich lohnt einen Fotografen anzuheuern oder die Fotos lieber selber zu machen. Wie so oft ist es schwierig diese Frage pauschal zu beantworten.

Fotograf vs. DIY Produktbilder

Es gibt verschiedene Aspekte zu beachten vor der Entscheidung. Wichtig ist das du dir klar darüber bist das ein Fotoshooting keine einmalige Sache ist. Du brauchst immer wieder neue Bilder für:

  • neue Produktvarianten
  • neue Produkte
  • alte Produkte in anderer Umgebung
  • Lifestyle Bilder für Werbekampagnen
  • Sets
  • andere Formate für die Webseite

Damit ist klar das in den meisten Fällen 10 anfänglich geschossene Bilder nicht reichen weil du entweder deine Produktpalette erweiterst oder dein Produkt zum Marktführer machen möchtest und weitere Bilder benötigst. Was bedeutet das konkret?

Das bedeutet du brauchst einen guten zuverlässigen Fotografen den du jederzeit für eine weitere Zusammenarbeit ansprechen kannst ODER du solltest ernsthaft an deinen Skills und deiner Ausrüstung arbeiten um die Bilder auch in Zukunft selber mit entsprechender Qualität erstellen zu können. Die Vorteile eines Fotografen liegen auf der Hand mit seiner professionellen Ausrüstung, viel Erfahrung, geeigneten Räumlichkeiten usw. – der Nachteil wird hauptsächlich im Preis liegen und vielleicht manchmal in der Zeit bis zur Lieferung.

Selbstgemachte Bilder können auch eine Lösung sein, jedoch solltest du dir sicher sein was du tust und für was du die Bilder brauchst. Schlechte Bilder wirken oft unprofessionell und können dich Verkäufe kosten indem deine Conversion Rate sinkt. Dann hast du nichts gespart als du auf den Profi verzichtet hast. Eine Zwischenlösung kann es sein für die ersten Produkte die Bilder selber zu erstellen und später wenn das Kapital da ist auszutauschen. Oder auch Produktbilder selbst zu machen und Lifestyle Bilder an den Fotografen zu übergeben.

Egal für welche Variante du dich entscheidest, auf Amazon solltest du deine FBA Produkt Listings immer testen. Ironischerweise kann deine Converison auch mit den “billigen” Bildern manchmal besser sein als mit den Profi Fotos. Das sollte auf jeden Fall ausprobiert werden. Wichtig ist das die Größe von 1000px x 1000px minimum eingehalten wird, ansonsten funktioniert die Zoom Funktion auf Amazon nicht.

Einige Fotografen die in der Gruppe empfohlen wurden:

Wir haben zu keinem dieser Services oder Personen Verbindungen aber Mitglieder der Community haben diese empfohlen: Wenn du dich also entscheidest jemanden davon zu nutzen berichte gerne in den Kommentaren von deinem Ergebnis.

DIY Fotobox

Falls du dich entscheidest deine Amazon Produktfotos selbst zu fotografieren brauchst du eine entsprechende Ausrüstung. Da sich der Stand der Technik ständig ändert und von iPhone über Kompaktkameras bis hin zur Spiegelreflex im Netz schon alles empfohlen wurde werden wir dir keine spezielle Kamera empfehlen. Achte einfach auf eine gute Auflösung, die richtige Beleuchtung und informiere dich tagesaktuell über die benötigte Kameratechnik.

Sobald ein Fotoapparat am Start ist verlangt Amazon von dir jedoch einen strahlend weißen Hintergrund beim Hauptbild. Den erreichst du nur mit einer Studiobeleuchtung und verschiedenem Equipment oder Nachbearbeitung in Photoshop, Gimp oder anderen Programmen am PC.

Es gibt günstige Gigs auf Fiverr die eine Nachbearbeitung für dich übernehmen. Zum Beispiel dieser von Magicthe24h

Um deine Bilder zu erstellen kann eine günstige Lösung eine Fotobox sein. Diese könnt ihr natürlich auf Amazon oder in anderen Shops fertig kaufen oder auch selber herstellen. Hier ist eine gute Anleitung:

Je nachdem welches Material du verwendest und wie viel Zeit du in den Bau investierst ändert sich natürlich der Look – die Funktion bleibt jedoch die gleiche. Für den Bau bist du mit ca 30€ und einer halben Stunde Arbeit dabei. Das Ergebnis kann ganz unterschiedlich sein, aber hier ist als Beispiel mal eine Fotobox mit der Gil seine Anfänge gemacht hat:

Fotobox Gil

Möchtest du es lieber professionell angehen kannst du Amazon durchstöbern und dir die “große” Variante zusammenstellen wie es z.B. Timo Böttinger aus der PLJ Gruppe getan hat:

Fotostudio Amazon

Was dir natürlich all dieses Equipment nicht geben kann ist die Fähigkeit und das Auge gute Fotos zu schießen. Dazu gibt es YouTube Videos, Udemy Kurse, Bücher oder du gibst es eben doch an einen professionellen Fotografen ab.

Welche Variante am Ende für dich die passende ist kannst nur du selbst entscheiden. Aus meiner Sicht kann es sinnvoll sein zu Beginn lean zu starten und die Produktfotos selber zu machen. Später wenn du skalierst wirst du um ein Outsourcing an einen Fotografen nicht herumkommen. Daher spare nicht am falschen Ende um es später zu bereuen.

Was ist deine Meinung dazu? Verratet gerne eure Tipps und Tricks in den Kommentaren!

Philip K.

Philip K.

Philip Kleudgen schreibt den Blog auf privatelabeljourney.de wo er anderen Amazon Verkäufern hilft ihr Business auszubauen. Außerdem betreibt er amaclick.de wo er Amazon PPC Coaching und Dienstleistungen anbietet. Privat ist er Vater einer kleinen Tochter, VW Bus Fan und selbst begeisterter Amazon Verkäufer.


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1 comment

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  1. Simon F.
    Simon F. 28 July, 2016, 16:04

    Eigene Produktfotos zu erstellen kann, wie man sieht, sehr simple sein. Vor allem, weil man sich dadurch viel Nerven danach ersparen kann. Und, ganz wichtig, es ist indiviudell!

    Reply this comment

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