10 einfache Tipps für die perfekte Amazon FBA Produktidee!

10 einfache Tipps für die perfekte Amazon FBA Produktidee!

“Wie finde ich das perfekte Produkt um erfolgreich mein Business auf Amazon aufzubauen?” Eine typische Frage, die sehr schnell auftaucht, wenn man sich mit Amazon FBA befasst.

Neben den technischen Anforderungen braucht es auf irgend eine Weise auch die “zündende Idee”. Wie man diese Idee entwickeln kann, möchten wir mit dem folgenden Beitrag erläutern.

Produktideen begegnen uns täglich mehrmals, egal in welchem Umfeld wir uns bewegen. Dennoch ignorieren wir einen großen Teil davon und gerade zu Beginn ihrer Private Label Journey stehen viele Entrepreneure ratlos da und wissen nicht was sie eigentlich verkaufen möchten.

#1 Wieso man regelmässig nach neuen Produkten suchen sollte

Soweit wir das FBA Business einschätzen, gibt es zwei Methoden, sich bei Amazon zu positionieren. Entweder wenige sehr umsatzstarke Produkte (5.000 € und mehr) auf den Markt bringen, die dann auch sehr viel Vermarktung benötigen (viel Konkurrenz) oder aber Produkte mit einem guten Umsatz (1.000€ – 5.000€), die praktischer Weise weniger Konkurrenz haben.

Verkaufst du Produkte, die wenig Konkurrenz haben, bedeutet das pro Produkt auch weniger Umsatz.

Also wird dein Gewinn pro Produkt und Monat zwar ein netter Nebenverdienst sein, aber hier dreht sich ja bekanntlich alles um Unabhängigkeit!

Du solltest also eine Reihe von Produkten anbieten, um ein ordentliches Einkommen zu erzeugen. Dieses Model ist perfekt geeignet um seinen Fuß in die Tür von Amazon zu bekommen und seine eigene Brand Schritt für Schritt und Produkt für Produkt aufzubauen.

ProduktsucheWie findet man denn jetzt immer wieder neue Ideen und Produkte…

Ganz einfach, auch wenn du es nicht gerne hörst: Geduld und Spucke 😉 Wie man so schön sagt.

Wie bei jeder Tätigkeit gilt es zu üben um besser zu werden. Je öfter man einen Prozess wiederholt um so leichter fällt es beim nächsten Mal.

Das erste oder zweite Produkt muss (und wird) nicht perfekt sein. Das ist ok.

Wichtig ist das du trotzdem dran bleibst und weitere Produkte heraussuchst, Produktmuster bestellst und später dann auch endgültig sourct um zu verkaufen. Nur so erlernst du den Prozess und wirst mit der Zeit auch merken das es dir leichter fällt neue Produkte zu finden.

Um dich zu unterstützen haben wir unsere besten, kampferprobten Taktiken und Tipps für dich zusammengefasst:

#2 Die „Suche im Umfeld“ Methode

Die Devise lautet, Achtsam durch den Alltag zu gehen. Wenn Amazon in deinem Kopf verankert ist, werden dir ganz andere Dinge auffallen.

Du solltest immer etwas zum schreiben dabei haben (kann auch dein Smartphone sein). Mache dir Listen, mit Dingen die du siehst, selbst gekauft hast oder spannend findest. Es geht quasi um Brainstorming im Alltag.

Je länger du darüber nachdenkst um so offensichtlicher wird es. Produktideen lauern überall.

Schau dich einfach aufmerksam um.

Im Café finden sich beispielsweise ein Aschenbecher, Serviettenhalter, Besteck oder ein Kartenspiel. Am Schreibtisch dagegen Stifte, Locher, Klebeband und eine Lampe.

Auch im Auto gibt es Schonbezüge für Sitze oder eine Handyhalterung zu sehen. Bei den Kindern im Zimmer verschiedenstes Spielzeug, Kreidetafeln oder bunte Socken.

Du siehst alleine hier sind die Möglichkeiten und Ideen FBA fähige Produkte zu finden nahezu grenzenlos.

#3 Die Jungle Scout Methode

Jungle ScoutJungle Scout* ist das bekannteste Tool, wenn es ums analysieren von Amazon Umsatz- und Rankingzahlen geht. Zur Zeit funktioniert die Google Chrome extention erst für den amerikanischen Markt, wird aber laufend weiterentwickelt.

Für Ende des Jahres ist sogar eine Version für Deutschland im Gespräch. Bis dahin gibt es auch andere Tools wie Marketplace Analytics* oder ASINspector die einen guten Job machen in der Produktfindung für Amazon.de.

Jounglescout zieht von der aktuellen Browseransicht in Amazon alle Produkte raus und liefert dir Kennzahlen dazu. In diesen Kennzahlen finden sich laufend “verwandte Produkte” deren Qualität du sehr schnell beurteilen kannst. So kommst du vom einen ins nächste und findest schnell dein Lieblingsprodukt.

Hier heißt die Devise um neue Produktideen zu finden: einfach treiben lassen! Man kann schnell bei Amazon verloren gehen und von einem zum nächsten potentiellen Produkt geleitet werden. Auch hier nicht vergessen mit zu schreiben!
Details zu Joungle Scout in einem älteren Beitrag findest du hier.

Der Vorteil der Methode ein Tool zu benutzen liegt darin das die technischen Details wie Gewicht, BSR, Größe etc. direkt berücksichtigt werden. Nachteil ist, das alle anderen Nutzer der Software die gleichen Ergebnisse sehen können und eventuell die Konkurrenz groß ist.

Wir empfehlen daher das Tool im Nachhinein zum Brainstorming zu benutzen um eine Produktidee oder Nische zu überprüfen. Gerne auch parallel zu anderen Methoden aber nicht das Mitdenken vergessen, ein Tool ist nur so schlau wie sein Nutzer!

#4 Die Listen Methode

Für alle Entwickler / Programmierer da draußen gibt es natürlich ganz andere Wege an Amazon Daten zu kommen. Die Schnittstellen von Amazon können verwendet und gescrapte Daten bieten eine super Übersicht.

Wenn du so wie wir keine Ahnung hast wie das geht…kein Problem!

Diese Top-Listen werden in verschiedenen Formaten angeboten und bieten als Excel-Datei aufbereite ein super praktisches Tool um sich geordnet nach z.B. dem Bestseller Rank tolle neue Produktideen zu suchen und auf einen Blick alle nötigen Daten zur Verfügung zu haben.

Häufig werden diese Produktlisten jedoch eher für den englischsprachigen Raum angeboten, oft auch für den Bereich Retail Arbitrage, also eine Liste mit günstigen Markenartikeln.

Das bedeutet nicht das diese Listen nutzlos werden, es müsste jedoch deinerseits umgesetzt werden auf DE und du müsstest prüfen ob ein Markenprodukt auch anderweitig als Private Label möglich wäre. Deutsche Listen für Produkte mit Potential sind eher selten vorhanden da es keine Anbieter gibt auf dem noch recht jungen deutschen Amazon FBA Markt.

#5 Die Supplier Produktesuch Methode

Die Supplier Produktsuch Methode kommt erst zum Zug, wenn man schon ein oder zwei Produkte gesourced hat, und dabei einen Supplier findet, der schnell, zuverlässig und vertrauenswürdig ist.

Meist verkauft bzw. handelt ein Supplier mit einer ganzen Sparte von Produkten, die Lieferanten sind spezialisiert auf einen Markt und bieten in diesem Bereich viele Dinge an!

Oft bieten Supplier (oder Trading Companies) auch einen kleinen Katalog an Produkten an. Sobald also das erste Produkt reibungslos und zur vollsten zufriedenheit produziert wurde, kommt die Supplier Produktsuch Metode zum Einsatz:

Frag einfach an, welche Produkte er sonst noch so verkauft. Wenn du schon dabei bist finde heraus welche seiner Produkte am beliebtesten sind und hohen Absatz finden.

Wenn du einen guten Supplier hast, dann wird er dir gerne helfen.

Hier dreht sich alles um Effizienz: sehr viel Arbeit bei der Supplier Suche fällt so weg. Diese Methode ist unserer Meinung nach immer zu empfehlen, sobald ein guter Partner gefunden wurde.

Abgewandelte Supplier Produktsuch Methode für Beginner

Selbst wenn du noch nicht aktiv verkaufst (oder nur in anderen Nischen) dann kann die Supplier Methode für Produktideen funktionieren.

Du brauchst ein Produkt in deiner Nische mit dem du die Suche startest und von da aus geht die Reise weiter.

Als Plattform nutzen wir in diesem Fall Alibaba.com um Hersteller oder Händler zu finden.

Gib einfach in der Suche den englischen Namen des Produktes ein z.B. Garlic Press für die Küchen Nische. Daraufhin erscheinen viele Ergebnisse die genau dieses Produkt zeigen.

Produktsuche Alibaba

Oben links findest du nun den button “Suppliers” wo du zu einer Liste der Hersteller wechseln kannst.

Das sieht dann so aus:

Suppliers

Wenn du dir die Mühe machst alle durzusehen und einzelnd anzuklicken erfährst du welche Produkte in dieser Nische ausserdem hergestellt werden. So haben wir bereits einige interessante Produktideen generiert.

#6 Die Review Group Methode

Die Review Group Methode ist etwas für fortgeschrittene Verkäufer.

Diese Methode nutzt ein “reverse engineering Ansatz”. Auf diversen Plattformen wie www.tomoson.com oder auch in einer Vielzahl von Facebookgruppen bieten Verkäufer ihre Produkte im Gegenzug zu einem Review auf Amazon an.

Diese Produkte sind also von FBA Verkäufern, die genau wie du nach einem Produkt gesucht haben. Wir sagen ausdrücklich NICHT, du sollst dir auf einer Plattform ein Produkt suchen und dieses kopieren.

Es kann dir aber den nötigen Denkanstoss geben, eine gute Nische zu finden. Wenn andere FBA’ler dort erfolgreich verkaufen ist in dieser Nische auch noch Geld zu machen.

Es lohnt sich also immer nach rechts und links zu schauen, was deine Konkurrenten machen, um Produktideen zu generieren.

Bestseller Amazon#7 Die Browse on Amazon Methode

Viele gute Ideen findest du auch ganz Old-School: gucke dich einfach auf Amazon in den einzelnen Kategorien um.

Gehe „In den Tiefen von Amazon verloren“.

Gehe regelmäßig in den verschiedenen Kategorien auf Amazon stöbern  (auf Amazon.com gibt es sogar ein Feature das passende Musik dazu spielt) tauche tief in den jeweiligen Markt ein und lasse dich überraschen was dir begegnet.

Klicke auch auf empfohlene Produkte und du wirst merken schnell bist du bei ganz neuen Produkten und Kategorien angekommen an die du vorher nichtmal gedacht hast!

So kannst du schnell ein paar neue Ideen sammeln und deinen Horizont erweitern!

Nutze zum Beispiel:

  • Bestsellerlisten und klicke dich durch Unterkategorien
  • Blitzangebote als ständig wechselnder Ideengenerator
  • Kunden kauften auch unter jedem Einzelprodukt
  • Gesponsorte Produkte und Bannerwerbung auf verschiedenen Amazon Seiten
  • Klicke auf den Händlernamen und browse durch seinen Shop
  • Autosuggest in der Suche Produkt + A, Produkt + B, Produkt + C…
  • Aboniere Amazons Newsletter

Du siehst alleine Amazon selber bietet dir tausende von Ideen die du nutzen kannst um Sie in eigenen Produkte umzusetzen.

#8 Die “Produkt Kurator” Methode

Es gibt verschiedene Seiten die von Hand Produkte auswählen die ihnen besonders gefallen und vorstellen.

Das können große Blogs sein, Zeitschriften gerade im Bereich Essen, Haushalt oder Mode oder auch Affiliate Seiten wie mein Favorit thieve.co wo besonders interessante AliExpress Produkte verlinkt werden.

Auf diesen Seiten gewinnt man sehr schnell Ideen für eigenen Produkte und bekommt oft sogar regelmäßig neuen Input.

Aus unserer Sich empfiehlt es sich also ein wenig herum zu stöbern und aktuelle Trends zu verfolgen. Hier ist es auch grundsätzlich egal ob es englisch sprachige oder deutsche Seiten sind denen ihr folgt.

Die Produkte funktionieren meist in jeder Landessprache ähnlich gut.

#9 (Offline) Newsletter sind Trumpf

JA, sie sind nervig.

JA, sie produzieren nur Müll.

Und JA, sie können dein Business nach vorne bringen.

Wer macht den meisten Umsatz? Die größten Händler.

Die sind nicht immer online zu finden.

Besorge dir Newsletter und Werbprospekte von großen Ketten wie:

  • Kaufland
  • Aldi
  • Lidl
  • Penny
  • Netto
  • Rewe
  • DM

Diese Läden verkaufen Millionen Produkte im Monat.

Konkret bedeutet das, die Einkäufer dort betreiben Private Label in riesigem Umfang. Aldi& Co. führen selbst Eigenmarken die europweit oder weltweit produziert werden.

Viele Produktideen kann man sich also von Experten kostenlos abschauen in diesen nervigen Heftchen und Emails.

#10 “Amazon ist nicht das Internet”-Methode

Auch wenn es dir manchmal so vorkommt, Amazon ist nicht das Internet.

Das bedeutet im Umkehrschluss es gibt noch andere Plattformen die sich eventuell zum verkaufen deiner Produkte lohnen, mindestens aber zur Ideen Findung.

Stöbere auf diesen Marktplätzen herum und du findest teilweise Ideen die Amazon (noch) nicht hat:

  • Fyndiq
  • Ebay
  • Dawanda
  • Zalando
  • Rakuten
  • Rebuy
  • Otto

Entsprechend deiner Nische gibt es eventuell noch andere Online Shops die du zum auftreiben von Produktideen nutzen kannst.

Bonus Tipp: Produkte ergänzen statt neu erfinden

Produkte ErgänzenEine wirklich simple und dennoch häufig ubersehen Nische ist die der Ergänzungsprodukte.

Die Idee dahinter ist es, eben KEIN neues Produkt auf den Markt zu werfen sondern Teile anzubieten die Kunden für ein gut laufendes (Marken) Produkt benötigen.

Zum Beispiel:

  • Rasierklingen anstatt Rasierer
  • Kaffeepads anstatt Kaffeemaschine
  • Bedruckbare Rolle Etikettenpapier
  • Druckerpatronen statt Drucker
  • usw.

Viele Produktideen dieser Kategorie sind sogar Verbrauchsprodukte die ein Kunde mehr als einmal oder im Multipack kaufen würde. Daher vielleicht nochmal ein paar Gedanken wert in welcher Richtung man sich hier mit seinen Produkten entwickeln könnte.

Das perfekte Produkt

Jeder ist auf der Suche nach dem perfekten Produkt…

Du wirst allerdings schnell merken, dass es immer etwas gibt das an den verschiedenen Produkten nicht 100% perfekt geeignet ist. Irgendwo ist immer ein „aber“ vorhanden.

  • Das Produkt ist super, „aber“ andere verkaufen das Produkt auch schon!
  • Das Produkt ist super, „aber“ die Konkurrenz zu groß!
  • Das Produkt ist super, „aber“ es ist leider Saisonal!
  • Das Produkt ist super, „aber“ die Kosten sind zu hoch!
  • Das Produkt ist super, „aber“ das Suchvolumen ist zu gering!
  • ….

 

Das 100% perfekte Produkt gibt es nicht.

Das kann aber keine Ausrede sein. Wenn du gut recherchiert hast kommt die Zeit um in Aktion zu treten!

Ob dein Produkt die wichtigsten Kriterien erfüllt, kannst du einfach mit unserer 32 Kriterien Checkliste überprüfen. dann bestehen gute Erfolgschancen. Es ist an der Zeit, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen.

Nur wenn du dein Produkt bestellst und auf Amazon verkaufst, kannst du Erfolg haben!

Wie doch unser Scott so schön sagt: TAKE ACTION!

Philip K.

Philip K.

Philip Kleudgen hat bis Juni 2017 den Blog auf privatelabeljourney.de geschrieben, wo er anderen Amazon Verkäufern hilft ihr Business auszubauen. Seitdem betreibt er amaclick.de wo er Amazon PPC Coaching und Dienstleistungen anbietet. Privat ist er Vater einer kleinen Tochter, VW Bus Fan und selbst begeisterter Amazon Verkäufer.


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18 comments

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  1. Jens
    Jens 7 August, 2015, 19:40

    Sehr informativer Artikel! Danke. Gruss Jens

    Reply this comment
  2. Max
    Max 30 August, 2015, 15:21

    Hallo zusammen,

    Schöne, dass es auch in Deutschland mittlerweile einige Informationen zum FBA ins WEB durchsickern!

    Ich stehe gerade vor der Entscheidung für mein erstes Produkt. Eine Webseite mit Affiliate hatte ich schon, diese möchte ich nun mit meinem eigenen Produkt erweitern.

    Mein Problem ist aber: ich gehe davon aus, dass 99,99% der Produkte auf Alibaba Kopien bekannter Marken sind. Auch wenn die Trademarks entfernt wurden, so ist das Design das gleiche!

    Kann ich denn zB einfach einen Hammer, dessen Design offensichtlich von Black & Decker stammt, einfach als mein Private Label Produkt verkaufen?

    Wie geht ihr damit um?

    Danke,
    Max

    Reply this comment
    • Gil
      Gil 30 August, 2015, 17:56

      Hi Max,

      cool das du auf uns gestoßen bist! Das Ziel ist zusammen mit der Community FBA auch in DE groß zu machen 🙂

      Zu deiner interessanten Frage:
      Du solltest recherchieren, ob für das besagte Produkt ein Patent angemeldet ist.
      Wenn es kein Patent gibt, kannst du das Produkt auch mit deinem Label versehen und es unter deiner Marke bei Amazon verkaufen.

      Sollte es allerdings ein Patent geben, Finger weg.
      Bei Alibaba kommt es tatsächlich oft vor , dass patentierte Produkte angeboten werden…die Chinesen sind da nicht so genau 😉
      Deshalb muss man beim Sourcing umso genauer sein!

      Halt uns doch auf dem Laufenden was du herausfindest!

      Cheers –

      Reply this comment
      • Max
        Max 31 August, 2015, 15:12

        Gil,

        danke für deine Antwort. Eure FB Gruppe habe ich auch schon entdeckt 🙂

        Ich bohre deshalb so pedantisch nach, weil mir mein gesunder Menschenverstand sagt:

        1. wenn ich 2 Hämmer nebeneinander lege, die auf den ersten Blick identisch sind, nur ist der eine von “Black & Decker” und der andere von “MeineMarke”, dann wird das Black & Decker doch nicht tolerieren, oder? 🙂 Es ist deren Design!

        Deshalb nochmal zu meiner Frage: also wenn es kein Patent und kein Gebrauchsmuster gibt, dann kann ich den Artikel verkaufen?

        2. Wie recherchiert ihr eure Items wenn es um Patente und Geschmacksmuster, etc. geht?

        Danke schonmal!

        Reply this comment
        • Max
          Max 31 August, 2015, 15:17

          Nachtrag: Gibt es da vielleicht rechtliche Basis? Ein paar Paragraphen?

          Reply this comment
        • Gil
          Gil 31 August, 2015, 15:37

          Hey Max,

          easy, finde es cool das du so hinterher bist!

          Also das kommt wie du schon richtig sagst darauf an ob ein Patent besteht.
          Wenn es keins gibt kannst du das eiskalt genauso machen wenn du willst (ob es sinnvoll ist sei dahingestellt).

          Ich empfehle dir eine Recherche über Google…muss ehrlich gestehen, dass ich in dem Thema nicht sehr bewandert bin, bei meinen Produkten war das bisher noch nicht Thema.

          Ich würde vorschlagen du setzt die Frage mal in die FB Gruppe 🙂

          Reply this comment
  3. Florian Berger
    Florian Berger 17 April, 2016, 11:48

    Philip, sehr geiler Beitrag mit richtig coolen und vor allem verschiedensten Tips. Ich glaube die mithin effektivste Methode ist immer noch mit einem Tool zu prüfen, welche Produkte z.B. einen BSR bis 500 haben, nur 3 von 5 Bulletpoints ausgefüllt haben und z.B. nur 25 Bewertungen. Dann weißt Du sofort, dass Du hier ein Produkt ziemlich schnell positionieren kannst weil die Mitbewerber zu schlecht optimieren, welches sich auch noch gleichzeitig sehr gut verkauft 🙂

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    • Philip K.
      Philip K. Author 17 April, 2016, 11:54

      Hi Florian,

      Danke für das Lob 🙂

      das ist vermutlich eine sehr effektive und auch die verbreitetste Methode bisher. Das nutze ich selbst natürlich auch, dennoch bin ich der Meinung der Mix macht’s und die Kombination verschiedener Strategien hiflt sich von anderen Verkäufern abzusetzen.

      Im Grunde das gute alte: erst denken, dann handeln. So vermeidet man sich blind auf ein Tool zu verlassen aber zur Unterstützung natürlich super.

      Reply this comment
  4. Marco
    Marco 26 April, 2016, 12:41

    Sehr schöner Beitrag und Seite allgemein! Alle Welt redet von FBA, also wird es höchste Zeit sich dem Thema zu widmen.

    Ihr verlinkt am Ende des Artikel zu den “Wichtigen Kriterien”, aber die Seite und die dazugehörige Checkliste ist leider nicht mehr erreichbar.

    Seit ihr so lieb und stellt mir diese Ressource zur Verfügung? Gerne auch per Email.

    Besten Dank & Weiter so!

    Reply this comment
  5. Marlo
    Marlo 18 June, 2016, 11:05

    Sehr schöner Artikel, der mir viele Fragen beantwortet. Danke dafür! Eine Sache ist mir allerdings noch nicht ganz klar, in Sachen Produkt Sourcing – vllt hast du ja 5 Minuten um etwas Licht ins Dunkel zu bringen? Die meisten Produkte auf Alibaba lassen sich ja als OEM sowie auch als ODM bestellen. Heißt, entweder mit eigenem Logo und Marke oder mit gegebener Marke. Soweit korrekt? Wenn ich nun ein eigenes Logo auf meine Produkte drucken möchte, muss ich hierfür erst eine Marke anmelden, richtig? Da dieses ja (für das erste FBA Produkt) mit mehr Kosten und Aufwand verbunden ist, wäre es vllt auch empfehlenswert erstmal auf ein eigenes Logo und Marke zu verzichten, um zu sehen, ob das Produkt sich überhaupt gut verkaufen lässt? Oder verstehe ich da vllt auch etwas ganz verkehrt? Vielen Dank im Voraus!

    Reply this comment
    • Philip K.
      Philip K. Author 19 June, 2016, 11:34

      Hi Marlo,

      du solltest immer unter deiner eigenen Marke verkaufen, das ist ja das Konzept das wir hier vorstellen. Wenn der Druck dir zu teuer ist bestelle lieber eine kleinere Stückzahl oder verpacke selber z.B. mit Polybags und passenden einlege Karten.

      Gruß Philip

      Reply this comment
  6. Marlo
    Marlo 19 June, 2016, 22:14

    Vielen Dank für die schnelle Antwort! Die Druckkosten sehe ich garnicht als Problem. Wovor ich mehr Respekt hatte, ist das eintragen und schützen der Marke. Oder ist dies anfangs garnicht notwendig? Das heißt, ich könnte einfach ein Logo entwerfen, mir einen Markennamen ausdenken und mit diesem produzieren? Ohne beides offiziell irgendwo anzumelden oder einzutragen?

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    • GBGeneral
      GBGeneral 10 July, 2016, 17:09

      Musst die Marke zu Beginn nicht eintragen lassen, kannst dir also einfach was ausdenken und loslegen. Solltest dennoch, sobald die Daten darauf hinweisen, dass dein Produkt erfolgreich ist, eine Markenregistrierung bei Amazon und auch beim DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) vornehmen lassen, damit nicht nachträglich irgendwann jemand um die Ecke kommt und behauptet, er habe deine Marke ersonnen.

      Reply this comment
  7. Karsten
    Karsten 11 February, 2017, 19:57

    Ich möchte auch gern Amazon FBA probieren und stehe ganz am Anfang und sammle erstmal Informationen. Vielen Dank für die Infos zur Produktfindung!

    Reply this comment
  8. aaron
    aaron 5 April, 2017, 00:35

    hi,
    danke für den Artikel. Habe noch eine Frage.
    Wenn ich bei Alibaba ein Produkt bestelle, mit meinem Label, werde ich, sobald dieses Produkt die EU erreicht auch Hersteller im rechtlichen Sinne? Also d.h. ich hafte für die Fehler des Produktes, richtig? Wie weist ihr z.b. nach, dass euer Produkt gesundheitsunbedenklich ist, keine Tierversuche, etc? Liefern mir die Chinesen dass alles in einem schönem deutschen Bericht? Oder was könnt ihr sonst noch zum Thema Produkthaftung sagen?

    Konkret habe ich mir eine Kosmetikprodukt bei Alibaba ausgesucht, dass ich gerne in Deutschland mit eigenem Label verkaufen möchte. Aber die Pflichten / Haftungen und vor allem Nachweise (Inhaltsstoffe, Tierversuche, etc ) für Importeuer/OEM überfordern mich gerade.. wie geht ihr damit um? Einfach kaufen und verkaufen und auf abmahnung warten? Oder den TÜV für viele Tausend Euro einen Prüfbericht, etc erstellen lassen? Oder bieten die Alibaba Händler standardmäßig alle erforderlichen Dokumente/Zertifizierungen für den Verkauf in Europa an?

    Reply this comment
    • Philip K.
      Philip K. Author 12 April, 2017, 10:45

      Hi Aaron,

      du bist für dein Produkt selbst verantwortlich und auch haftbar. Du solltest das Thema daher ernst nehmen und der TÜV ist sicherlich eine sinnvolle Anlaufstelle. Wenn du selber schon schreibst dein Produkt überfordert dich würde ich in dem Fall von dem Verkauf abraten und du überlegst dir vielleicht eine Nische die weniger Vorgaben hat.

      Gruß Philip

      Reply this comment

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