Amazon PPC im Vierten Quartal

Amazon PPC im Vierten Quartal

Vielen Dank für den Gastartikel von Prestozon 

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Viele Amazon Verkäufer werden in den nächsten 6 Wochen genauso viel Umsatz machen wie im gesamten Jahr bisher. Um das Beste aus dem Weihnachtsgeschäft bei Amazon herauszuholen sind Sponsored Product Anzeigen genauso wie Sponsored Brands ein entscheidender Faktor. Im Folgenden sollen die allgemeinen Bewegungen im Markt des letzten Jahres um diese Zeit und was für 2018 zu erwarten ist beleuchtet werden. Außerdem werden ein paar generelle Tipps gegeben, wie die Ausgaben für Anzeigen über die Feiertage optimiert werden können.

Was letztes Jahr passierte

Als Unternehmer ist es immer schwierig sein eigene Position auf dem Markt einzuschätzen. Stellen Kennzahlen, die sich plötzlich ändern, einen generellen Trend dar oder sind sie auf produktspezifische Faktoren zurückzuführen?. Amazon selbst ist recht verschwiegen was genaue Zahlen angeht, deshalb helfen Darstellungen von Drittanbietern einen Einblick in das Marktgeschehen zu bekommen.

 

Prestozon ist ein Tool das Verkäufern hilft ihre Werbeaktivitäten auf Amazon zu automatisieren und zu analysieren. Das System verarbeitet inzwischen über 5 Milliarden Datenpunkte – über sämtliche Marktplätze verteilt. Während die Informationen einzelner Konton einem strengen Datenschutz unterliegen, wird von dem Team regelmäßig ein anonymisiertes Benchmarking veröffentlicht, um brennende Fragen von Verkäufern zu beantworten, wie “Ist der ACoS im Januar bei allen so hoch oder nur bei mir?”.

 

Diese folgende Analyse beruht auf einer Stichprobe von 1000 repräsentativ ausgewählter Konten der Prestozon-Plattform. Dabei wurden Verkäufer jeder Größe und verschiedenster Kategorien mit einbezogen, wobei etwa 600 aus Nordamerika und rund 400 aus Europa stammen. Die folgenden Zahlen sind Durchschnittswerte, für einzelne Produkte und Nischen kann das natürlich sehr unterschiedlich aussehen.

 

Zunächst ein Blick auf die verschiedenen Kenngrößen von 2017:

ACoS

Der durchschnittliche ACOS-Wert lag Ende November bei etwa 26% und fiel ständig, bis er am Black Friday bei knapp über 20% stand. Am Cyber-Monday ging er in Nordamerika sogar unter 20% zurück, für Europa blieb er knapp über 20%.

Average ACOS Over the Holidays

Interessanterweise war der Tag nach Black Friday im Allgemeinen ein ziemlich hoher ACOS-Tag für Werbetreibende in Nordamerika! Dies lag wahrscheinlich an einer niedrigen Konvertierungsrate und dem höchsten durchschnittlichen CPC über den gesamten Zeitraum.

 

Der 10. bis 18. Dezember 2017 war die beste Woche der Weihnachtszeit um zu werben, wobei der durchschnittliche ACOS-Wert bis zu 15% betrug. Gleich danach stieg er in den folgenden 5 Tagen auf rund 30%.

Conversion Rate

Der Grund für die starken Schwankungen des ACoS wird offensichtlich wenn man einen Blick auf die Konversionsraten wirft. Vor Weihnachten hatten sie sich fast verdoppelt. Die Leute kauften, um dann plötzlich damit aufzuhören!

Klicks

Klicks

Das Klickvolumen war etwas zyklischer, sonntags gab es viele Klicks, aber das Volumen blieben bis zum 18. Dezember im gleichen Wochendurchschnitt. Es gab einige bemerkenswerte Ausnahmen wie Cyber Monday, die ein ungewöhnlich hohes Klickvolumen hatten.

In der Woche vor Weihnachten fielen die Klicks auf 50% gegenüber dem Stand vom 16. November. Nach Weihnachten erholten sie sich schnell und stabilisierten sich auf einem niedrigeren Niveau als Ende November.

Umsatz

Umsatz

Obwohl die Klicks stabil waren, waren die Verkäufe es nicht! Cyber ​​Monday ist hier besonders offensichtlich, mit fast dreimal so viel Umsatz wie am 16. November! Der Umsatz stieg wie zu erwarten bis zum 17. Dezember an und sank rasch auf die Hälfte seines Standes vom 16. November.

Werbekosten

Werbekosten

Wie sehen demgegenüber die Kosten aus? Die Ausgaben verhalten sich ziemlich ähnlich wie die Klicks, was daran liegt dass es keine großen Fluktuationen beim CPC gab, wie im nächsten Abschnitt zu sehen ist

.

Klick Kosten (CPC)

Europa wies über das ganze Weihnachtsgeschäft hinweg im Durchschnitt einen bemerkenswert stabilen CPC auf. Die Klick Kosten in Nordamerika bewegten sich etwas mehr und sanken am Black Friday deutlich, nahmen aber für den Rest des Wochenendes und den Cyber ​​Monday zu. Sie sanken nach Weihnachten um 13% gegenüber Mitte November.

 

Zusammenfassung

Insgesamt zeigten die ACOS-Zahlen einige bemerkenswerte Trends:

 

  • Stetiger Rückgang von Mitte November bis Mitte Dezember
  • Starker Anstieg von Mitte Dezember bis zwei Tage vor Weihnachten
  • Ein Rückgang auf die Werten von Anfang November ab Ende Dezember
  • Etwas niedrigere Werte am Black Friday und Cyber ​​Monday und deutlich höhere Werte am Wochenende zwischen diesen beiden Tagen

Zyklen

Das Weihnachtsgeschäft zeigte regelmäßige wöchentliche Zyklen mit Spitzen im Klickvolumen an den Wochenenden, insbesondere an Sonntagen.

Verkaufsvolumen

Das höchste Verkaufsvolumen wurde am Cyber ​​Monday erzielt, wobei der Umsatz von Mitte November bis Mitte Dezember etwas stabiler war.

Klick Kosten

Interessanterweise waren die Klick Kosten insgesamt ziemlich konstant. Am Black Friday gab es einen leichten Einbruch und in den darauffolgenden Tagen, einschließlich des Cyber ​​Monday, einen leichten Anstieg. Ansonsten war der CPC relativ stabil, mit einem leichten Rückgang der Werte von Mitte November bis Dezember, abgesehen von einem Anstieg um Weihnachten und einem stärkeren Rückgang im Januar.

 

Es mag seltsam erscheinen, dass sich CPC nicht viel geändert hat. Es ist jedoch zu bedenken, dass PPC-Werbung ein Markt mit Angebot und Nachfrage ist. Zur Weihnachtszeit stehen deutlich mehr Impressionen zur Verfügung, da mehr Menschen einkaufen. Daher steigt der Preis pro Impression nicht unbedingt an, obwohl Werbetreibende so viele Impressionen wie möglich kaufen möchten.

Was ist dieses Jahr anders?

Im vergangenen Jahr waren Headline Search-Anzeigen (inzwischen umbenannt zu Sponsored Brands) nur für Vendoren verfügbar. Sponsored Brands ist in diesem Jahr auch für Verkäufer (via Seller Central) erhältlich. Damit ist auf jeden Fall mehr Wettbewerb um den ersten Platz der Suchergebnisse zu erwarten. Sponsored Brands bietet inzwischen auch mehr Platzierungen als nur ganz oben auf der Seite. Deshalb steht mehr Bestand an Anzeigen zur Verfügung was auch mehr Impressionen mit sich bringen wird.

 

Tatsächlich ist der CPC seit Mitte letzten Jahres etwas zurückgegangen und war 2018 relativ flach. Daher starten Werbetreibenden im vierten Quartal von einer guten Position aus und es sollte für viele noch Luft nach oben geben.

 

Das alles bedeutet, dass in diesem Jahr insgesamt sicherlich mehr Ausgaben für Amazon-Werbung getätigt werden. Da Werbung auf Amazon inzwischen auch mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, wird es auch mehr ernst zu nehmende Akteure auf dem Markt geben, die größere Budgets als letztes Jahr zur Verfügung haben und aggressive Strategien zur Maximierung des vierten Quartals einsetzen werden.

Allgemeine Tipps

Der wichtigste Faktor für das vierte Quartal ist das Kampagnenbudget. Ab Mitte November wird es einen Sprung im Impressionen- und Klickvolumen geben, und beide Werte werden auf diesem höheren Niveau bis etwa 5 Tage vor Weihnachten bleiben. Um dies zu nutzen muß sichergestellt werden dass die Budgets nicht schon früh am Tag aufgebraucht sind. Es ist auch zu erwägen die Budgets an den Wochenenden, insbesondere am Sonntag, nochmals zu erhöhen.

 

Für Anzeigen zwischen Black Friday und Cyber ​​Monday wird viel Geld ausgegeben werden, aber der beste ROI ist an den beiden Feiertagen selbst verfügbar und nicht am Wochenende dazwischen. Die Budgets sollten deshalb an jenem Freitag und Montag (23. und 26. November) recht hoch angesetzt werden. In den Tagen dazwischen sollten diese aber wesentlich niedriger sein.

 

Gebote einzelner Keywords – und neuerdings auch von Product Attribute Targets – müssen in dieser Zeit nicht viel geändert werden. Eine Erhöhung der Gebote ist evtl. für Cyber ​​Monday in Betracht zu ziehen, insbesondere wenn andere Promotionen an dem Tag laufen, so dass eine hohe Konvertierungsrate zu erwarten ist. Es ist jedoch wichtig daran zu denken diese am Dienstag zu verringern!

 

Zur Erinnerung: Mit Code PLJ* kannst du Prestozon.com 1 Monat ohne Verpflichtung und ohne Kreditkarte voll-umfänglich nutzen.

 


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